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Quest 2 vs. Quest Pro: Die größten Unterschiede

In diesem Artikel gehen wir auf die Unterschiede zwischen den VR-Headsets Oculus / Meta Quest 2 und Quest Pro ein, damit du entscheiden kannst, welches für dich am besten geeignet ist.

Die größten Unterschiede zwischen der Quest 2 und der Quest Pro sind:

  • Schlankere und ausgewogenere Gewichtsverteilung
  • Gesichts-Tracking
  • Mixed Reality und Colour Passthrough
  • Dynamic Foveated Rendering
  • Premium-Preise

Schlankere und ausgewogenere Gewichtsverteilung

Die Quest Pro wird kleiner und schlanker sein als die Quest 2. Dieser Formfaktor wird durch die neue Pancake-Linsen-Technologie ermöglicht, die auch in Headsets wie der Pico 4 zum Einsatz kommt. Bei der Meta Quest Pro befindet sich der Akku auf der Rückseite des Geräts, wie bei allen Pico XR-Geräten und der bekannten Microsoft HoloLens. Das Ergebnis ist eine wesentlich bessere Gewichtsverteilung der Quest Pro im Vergleich zur Quest 2. Allerdings wiegt die Quest 2 nur 516 Gramm im Vergleich zu 722 Gramm bei der Quest Pro.

Gesichts-Tracking und Körper-Tracking

Einer der größten Unterschiede zwischen der Meta Quest Pro und der Quest 2 ist die Anzahl der Tracking-Kameras auf beiden Geräten.  Die Quest Pro verfügt über 10 Tracking-Kameras, die über das gesamte Headset verteilt sind. Einige davon sind dafür zuständig, deine Gesichtsausdrücke mit Face-Tracking und Eye-Tracking nachzuahmen, um Social VR realistischer zu machen. Die Quest 2 verfügt nicht über Face Tracking. Die Quest Pro nutzt außerdem KI für das Körper-Tracking und erweckt so den virtuellen Avatar des Trägers zum Leben.

Mixed Reality und Colour Passthrough

Die Quest Pro wurde im Vergleich zur Quest 2 mit Blick auf die Produktivität entwickelt. Die Quest Pro verfügt über Mixed Reality-Fähigkeiten, die eine verstärkte Interaktion mit der realen Welt ermöglichen, z. B. das Hinzufügen digitaler Ebenen zu ihr und die natürliche Interaktion mit ihr. Das liegt an den Full-Color Passthrough-Fähigkeiten, die dank der nach vorne gerichteten Kameras möglich sind. Im Gegensatz zum Quest 2, das mit seinen Tracking-Kameras einen Mono-Passthrough ermöglicht, um den Nutzern zu helfen, wenn sie ihre Begrenzung verlassen. Daran kann man die unterschiedlichen Einsatzbereiche erkennen. Die Quest 2 ist eher für Spiele und Unterhaltung gedacht, während die Quest Pro für produktivere Anwendungen und Einsätze konzipiert ist.

Dynamic Foveated Rendering

Natürlich wird die visuelle Wiedergabetreue auf der Quest Pro mit einer höheren Auflösung schärfer sein. Der größte Sprung in der visuellen Qualität wird jedoch das Dynamic Foveated Rendering sein.

Durch die speziellen Augen-Tracking-Kameras in der Quest Pro wird das Dynamic Foveated Rendering zu einer bis zu zehnmal höheren visuellen Leistung und Qualität auf der Quest Pro im Vergleich zur Quest 2 führen. Wir können gar nicht hoch genug einschätzen, wie wirkungsvoll diese Technologie sein wird, und es wird erwartet, dass sie im Jahr 2023 zum Industriestandard in der virtuellen Realität für die neuen VR-Headsets wird.

Premium Preise

Während Meta dafür bekannt ist, seine Headsets zu subventionieren, um die Verkaufszahlen zu steigern, wird die Quest Pro ein Premium-VR-Headset mit einem höheren Preis sein, das sich an Unternehmen richtet. Das auf Meta Connect angekündigte Meta Quest Pro mit 256 GB Speicherplatz wird $1500/€1800 kosten. Das ist weit entfernt von dem kürzlich erhöhten Preis der Quest 2 von 399,99 $ mit 128 GB und 499,99 $ mit 256 GB.

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