Meta trennt sein VR/AR-Betriebssystem

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Meta spaltet sein Reality Labs-Team von einem kombinierten VR/AR-Betriebssystem namens „XROS“ auf verschiedene Betriebssysteme für entweder Virtual oder Augmented Reality auf. Eine Strategie der Spezialisierung statt der Kombination, aber die Frage ist, warum?

Meta spaltet seine Reality Labs Produktlinien auf

Laut einem Bericht von Sylvia Varnham O’Regan von The Information teilt Meta sein Team von 300 Reality Labs-Entwicklern auf, die an Virtual- und Augmented-Reality-Headsets, Hand-Tracking, Head-Tracking und einem Betriebssystem für AR- und VR-Headsets arbeiten.

Vor der Aufspaltung plante Meta, Virtual und Augmented Reality in einem Betriebssystem namens „XROS“ zu vereinen. Mit seinem Fokus auf ein Virtual-Reality-Metaverse ist es jedoch nur natürlich, dass Meta sein Team aufgeteilt hat, um sich zu spezialisieren und einzigartige Angebote in den nachfolgenden Produktkategorien VR, AR und XR anzubieten.

Das bedeutet, dass jede dieser Kategorien getrennt und auf ihre spezifischen Zwecke und Zielgruppen spezialisiert sein wird. Gabriel Aul, Vizepräsident von Reality Labs, bestätigt, dass Meta „immer noch an einem hochspezialisierten Betriebssystem für unsere Geräte arbeitet“.

Darüber hinaus erklärte Meta-Sprecherin Sheeva Slovan gegenüber The Verge, dass Meta hofft, „die Entwicklung von Lösungen zu beschleunigen, die auf die jeweilige Produktlinie abgestimmt sind“, indem „mehr OS-Ingenieure direkt in die AR- und VR-Teams eingebunden werden“. Dieser Schritt ist wahrscheinlich eine Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerb auf dem Markt für VR/AR-Headsets, da Unternehmen wie HTC, Varjo, Pico, Google und andere um ein Stück vom Reality-Kuchen wetteifern.

Lies hier, ob Metas Wette auf VR/AR und das Metaverse eine sichere Sache ist.

EOL) Meta 2 Augmented & Mixed Reality Bril - Unbound XR

Was bedeutet diese Aufteilung der Reality-Kategorien?

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich diese Umstrukturierung auf die Produkte von Meta und die Konkurrenz auf dem Markt für VR/AR-Headsets auswirkt. Und zwar auf das kommende VR-Headset mit dem Codenamen „Project Cambria“. Im Moment ist Meta immer noch einer der Top-Player im Bereich der virtuellen Realität, mit beeindruckenden geschätzten Verkaufszahlen seiner Quest-Headsets und Nutzern seiner Horizons-Plattform.

Apples gemunkeltes Premium-Mixed-Reality-Headset wird einen anderen Ansatz als Meta verfolgen und Virtual und Augmented Reality kombinieren, um neue Wege und Möglichkeiten der digitalen Realität für Unternehmen zu erschließen. Das Apple-Headset ist noch immer von Geheimnissen, Leaks und Gerüchten umhüllt, sodass nur die Zeit zeigen wird, wie das neue Gerät mit Metas konkurrieren wird.

Project Cambria wordt de nieuwe Oculus VR-headset van Facebook | TechRadar

Fazit

Metas Entscheidung, sein Reality Labs Team in verschiedene Betriebssysteme für virtuelle und erweiterte Realität aufzuteilen, ist eine Strategie der Spezialisierung, anstatt die beiden Technologien zu kombinieren. Dieser Schritt deutet darauf hin, dass Meta der Meinung ist, dass Virtual und Augmented Reality zwei verschiedene Wege gehen und sich schließlich zu zwei unterschiedlichen Märkten entwickeln werden. Außerdem steht eine solche Aufteilung im Zusammenhang mit der Fokussierung auf ein Virtual-Reality-Metaverse und dem Herstellen von Virtual-Reality-Headsets.

Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen darüber nachdenken, auf welche Technologie sie sich in Bezug auf die vielen möglichen offenen Anwendungsfälle spezialisieren wollen oder ob stattdessen eine erweiterte Reality-Kombination von Vorteil wäre.

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