HTC Vive feiert ersten Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag von HTC Vive! Als das zweite große VR-Headset geboren wurde, hatte es einen Preis, der 200 Dollar höher war als der direkte Konkurrent Oculus Rift. Dennoch konnte die Vive sofort mit der Erfahrung der Raumskalierung und den überlegenen VR-Controllern überzeugen.

Bald wurde die Vive unter den „Early Adopters“ populär, was zum Teil auf die offene Plattform und das vollständigste VR-Erlebnis der damaligen Zeit zurückzuführen war. Um die Verbraucher davon zu überzeugen, ein HTC Vive in diesem Jahr zu kaufen, wurde der Preis seit dem 5. April um 100 Dollar gesenkt.

HTC setzt auf ein modulares System

Viele Hardwarehersteller entscheiden sich für einen schnellen Zyklus neuer Produkte, während HTC eine andere Strategie wählt. Neben dem Headset und den Controllern wurde im vergangenen Jahr ein Funkmodul entwickelt, das verhindert, dass Kabel zu einem Hindernis werden. Darüber hinaus wurde der Vive Tracker vorgestellt, ein räumlicher Tracker, mit dem Sie jedes Objekt in ein VR-Zubehör verwandeln können, auch Haustiere, wenn Sie möchten.

Um die Kaufschwelle zu senken, hat HTC in den USA ein zinsloses Zahlungssystem eingerichtet und ein großes Netzwerk von VR Arcades aufgebaut. (Siehe Auch: HTC Vive wird auch preisgünstiger)

Unbegrenzte VR-Spiele für einen festen Betrag pro Monat

Anlässlich des ersten Jahrestages des HTC Vive entwarf HTC als erster Hersteller ein “Netflix for VR”. Für 7 Dollar pro Monat können Sie eine Auswahl an Spielen auf Viveport spielen.

Für diesen Service werden jeden Monat, von derzeit insgesamt 1600 Titeln, 50 Titel ausgewählt. Der Abonnent kann 5 Titel pro Monat wählen. Nach Ablauf des Monats können Sie die Titel behalten oder (teilweise) gegen neue Spiele eintauschen. Der Erlös wird zwischen HTC und den Machern der Spiele verteilt.

Mehr Werbung in VR

Die Investition in VR-Software ist derzeit kaum mehr zu amortisieren. HTC hat jetzt den „VR Ad Service“ für Viveport für Entwickler freigegeben. Dadurch ist es möglich, den Nutzern Anzeigen auf individueller Ebene anzubieten. Das scheint sich nicht viel von Standard-Bannern zu unterscheiden, aber es ist möglich, Werbung komplett innerhalb einer App oder eines Spiels zu verarbeiten.

Zusätzlich wird die Blickrichtung des Spielers genauestens verfolgt, so dass die Software weiß, was Sie sehen, es ist also ein bisschen „Big Brother sieht dich“. Diese Option gibt es übrigens schon länger für Facebook 360-Grad-Videos. Es ist die Entscheidung des Softwareentwicklers, diese Funktion zu nutzen.

HTC ist stolz auf sein erstes Jahr in VR, Co-Entwickler Ventil ist vor kurzem jedoch kritischer gewesen. Valve arbeitet auch mit LG zusammen, um ein konkurrenzfähiges Headset auf den Markt zu bringen. 2016 war das Jahr, in dem VR für die Massen „geboren“ wurde, 2017 scheint VR die ersten Schritte nach vorne zu machen. Wenn Ihnen die Kosten für ein komplettes Set zu hoch sind, können Sie natürlich auch eine HTC Vive mieten.

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